600 qm geballte Übergrößen-Landung mit über 1200 Modellen: Das sind nicht die einzigen Superlative, die für die Eröffnung von schuhplus – Schuhe in Üb

Großandrang beim Fachhändler für Schuhe in Übergrößen im Ohland-Park

600 qm geballte Übergrößen-Landung mit über 1200 Modellen: Das sind nicht die einzigen Superlative, die für die Eröffnung von schuhplus – Schuhe in Übergrößen – im Ohland-Park in Kaltenkirchen stehen. Über 1000 Besucher kamen zum großen Startschuss, das Blasorchester Kaltenkirchen sorgte für musikalische Stimmung und 25 Kundinnen für den kulinarischen Genuss dank selbstgebackenem Kuchen. „Ein rundum erfolgreicher und sehr bewegender Tag für uns“, berichtet Geschäftsführer Kay Zimmer. Wir wurden herzlichst von Kunden, Wirtschaft und Politik in Empfang genommen. Der Weg ist bestmöglich geebnet, dass wir nun mit unserer Filiale in Kaltenkirchen durchstarten können und damit einen Anlaufpunkt für große Schuhe in Schleswig-Holstein sowie die Metropolregion Hamburg bieten“, so der 44-Jährige.

Rund ein Jahr wurde die schuhplus-Dependance geplant. Verschiedene Standorte wurden dabei beleuchtet, um den strukturellen Bedürfnissen des Unternehmens gerecht zu werden. Mit dem Ohland-Park seien die Anforderungen positiv erfüllt, erläutert Zimmer, da sowohl die Nähe zu Hamburg gegeben ist, ebenfalls auch ein Großteil der bereits bestehenden norddeutschen Kundschaft perfekt abgebildet wird. „Aus unserer Firmenzentrale in Dörverden können wir alle Prozesse steuern. Zudem ist die Entfernung immer noch eine realistische Größe, um zeitnah vor Ort zu sein. Schließlich wollen wir auch in Kaltenkirchen kein anonymer Filialist sein, sondern uns mit Herzblut persönlich einbringen: Das ist uns enorm wichtig“, sagt Zimmer.

Die technische Filial-Anbindung war für den Übergrößen-Schuhspezialisten aus Niedersachsen eine komplexe Herausforderung, denn bisher bestand das Geschäftskonzept von schuhplus aus der reinen internationalen Digitalplattform-Anbindung, erklärt Merlin Heise, chief technology officer. „Wir mussten für die strategische stationäre Ausrichtung eine völlig neue Lagerlogistik entwickeln, damit Standorte miteinander sowie untereinander kommunizieren und zugleich der Webshop auf alle Ressourcen zugreift. Mit unserem System haben wir nun das Digital-Fundament geschaffen, auch künftige Standorte nach einem wiederkehrenden Muster viral einzubinden“, so der technische Leiter.

Außenwerbung, Regalsysteme, Logodruck, Warenlieferung: In nur vier Wochen wurde der neue Standort verkaufsfähig gemacht. Dahinter steckt die Energie, Leidenschaft und das Wissen eines großartigen Teams, betont Expansionsleiter Georg Mahn. „Es war eine große Freude zu sehen, wie die ganzen Rädchen des Unternehmens zusammengreifen. Seit 2002 haben wir uns als Fachhändler eine hohe interdisziplinäre Kompetenz aufgebaut, so dass wir auch bereits in den sozialen Medien die Werbetrommel geläutert haben, um auf uns aufmerksam zu machen.“ Und das Trommeln hat sich gelohnt, denn über 1000 Besucher kamen zum Eröffnungstag – und das mit selbstgebackenem Kuchen, denn dahinter steckte eine witzige Facebook-Aktion. „Wir wollen zum Starttag Kaffee und Kuchen verkaufen für einen sozialen Zweck. Aber keiner kann backen! Somit haben wir unseren Kunden gesagt: Backt einen Kuchen und bekommt dafür als Dankeschön ein paar Schuhe gratis“. Das haben sich über 200 Teilnehmer nicht nehmen lassen und an der Aktion mitgemacht; 25 Personen wurden dann per Zufallsgenerator ermittelt – und haben gebacken, was das Zeug hält. „Die Aktion kam bei den Besuchern hervorragend an, und wir freuen uns, im Oktober den Erlös dem Blasorchester Kaltenkirchen überreichen zu können“, so Mahn.

Von Ausruhen kann beim Übergrößen-Powerteam allerdings nicht die Rede sein, denn die nächste Baustelle ruft bereits – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn im niedersächsischen Saterland im Landkreis Cloppenburg am c-Port baut der Fachhändler auf 1000 qm ein Übergrößen-Schuhzentrum mit stationärem Verkauf und Versandlogistik für die Benelux-Länder. „Wir haben halt noch eine Menge vor“, sind sich die schuhplus-Männer einig, die nach aktuellen Planungen Ende Oktober den damit dritten Standort in Betrieb nehmen.

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