Corona-Pandemie stellt Eventbranche vor große Herausforderungen

Trotz Gewährleistung sicherer Team-Events bleiben Unternehmen zögerlich

28.07.2020, Riedstadt – Die Corona-Pandemie stellt die Eventbranche vor große Herausforderungen, wie Andrew Bojarski von der Firma bo events in einem Interview mit Made in Südhessen zu berichten weiß. Obwohl immer mehr Teambuilding-Events ohne Risiko veranstaltet werden können und auch den geltenden Schutzverordnungen angepasst werden, sind Unternehmen zurückhaltend.
Das große Problem ist laut Bojarski die große Unsicherheit durch die sich ständig ändernde Rechtslage. Das Interesse von Unternehmen sei zwar vorhanden, aber die Verunsicherung führe dazu, dass Interessenten keine Events buchen. Unternehmen stellt dies mittelfristig vor große Probleme. Durch Home-Office und Social-Distancing habe der Zusammenhalt und die Kommunikation innerhalb vieler Firmen und Vereine gelitten.
Gerade wegen der derzeitigen großen Unsicherheit der Kollegen, sollte man an Teambuilding und Zusammenhalt der Belegschaft arbeiten. Ein gutes Team bietet Rückhalt und kann Herausforderungen mit einer größeren Resilienz begegnen.
„Der Aufbau handlungsfähiger Teams und die Förderung einer starken Unternehmenskultur sind ein wichtiger Schlüssel, um außergewöhnliche Situationen zu meistern. In Zeiten großer Unsicherheit ist es eine große Herausforderung, Mitarbeitende zufrieden, produktiv und engagiert zu halten. Das wird oft unterschätzt.“ – Andrew Bojarski, Geschäftsführer und Trainer von bo events
Nicht nur die gesundheitlichen Aspekte belasten Arbeitnehmer, auch die wirtschaftlichen Herausforderungen sind problematisch. Damit die Belegschaft diesen Herausforderungen begegnen können, ist nun der Zeitpunkt für Arbeitgeber in Teambuilding und damit die Leistung der Belegschaft zu investieren.
Jetzt wo die Ausnahmesituation „Corona-Pandemie“ immer mehr zum Alltag wird und Auszubildende bald in die Betriebe kommen, ist die richtige Zeit für Teambuildingmaßnahmen. Bei praktischen und kreativen Events wie Team Art, Dominoeffekt, Floßbau oder Seifenkistenbau können sich Mitarbeiter untereinander kennenlernen und ihre eigenen Stärken, sowie die ihrer Kollegen erkennen.
Gegenwärtig seien Teambuildingmaßnahmen im kleineren Kreis rechtlich unbedenklich. Die aktuelle Corona-Kontakt-und-Betriebsbeschränkungen vieler Landesregierung erlauben Veranstaltungen im Freien, teils mit bis zu 250 Personen mit bestimmten Einschränkungen. Gruppen von bis zu zehn Personen dürfen sich auch ohne Maske oder Mindestabstand treffen. Durch die Einteilung in kleine Teams á max. 10 Personen, seien auch Veranstaltungen mit größeren Gruppen möglich.
Laut Bojarski sind sich Eventdienstleister ihrer großen Verantwortung bewusst. bo events beispielsweise steht im regen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsämtern und dem Verband Deutscher Veranstaltungsorganisatoren. Die Firma habe neue Hygienekonzepte ausgearbeitet, die die Firma jederzeit neuen Vorgaben der Gesundheitsämter anpassen können. So sind die Teilnehmer vor eine Ansteckung mit dem Corona-Virus sicher und die Kunden können sich darauf verlassen, dass das gebuchte Event auch tatsächlich stattfindet. Im schlimmsten Fall können gebuchte Veranstaltungen bis Ende 2021 kostenfrei verschoben werden.

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